Im 2012 sind die Ziele etwas weniger. Dani wird ein Halbironman absolvieren, Simon weiterhin an Etappenrennen an den Start gehen. Updates über www.zaboobikes.com
Freitag, 30. Dezember 2011
Vorschau 2012
Das 2011 war mit dem Cape Epic und Transalp sehr intensiv. Auch der Gigathlon darf nicht vergessen gehen, da leistete Dani zwei Wochen vor der Transalp grossartiges!
Samstag, 23. Juli 2011
4. Rang bei den Masters!
Es ist geschafft - Dani und Simon beenden die 650 Km und über 20'000 Höhenmeter der Transalp Bike Challenge auf dem vierten Rang in der Kategorie Masters!
Der letzte Tag bot endlich das, was die Bikerherzen gerne haben; Trails, Schotter, Forststrassen, steile und schöne Anstiege neben dem Asphalt. Abwechslung pur.
Bericht Simon:
Dani griff schon zum Etappenstart an! Wir kamen super den ersten und sehr steilen Berg hoch. Die 900 Hm hatten wir nach gut 55 Min. bereits hinter uns. Ich kam erneut aus dem Staunen nicht mehr heraus, was für Kräfte Dani noch frei machte!
25 Km vor dem Ziel holte uns noch 8er Gruppe ein, die Konkurrenz (das 5. klassierten Mastersteam von Sherpa/Pedalerie) war mit dabei. Wir wurden nicht nervös, da wir mit über 7 Minuten Vorsprung ins Rennen gestartet waren. Dann gab es noch eine Schrecksekunde gut 15 Km vor dem Finish am Gardasee. Dani hatte auf dem Radweg einen platten Vorderreifen. Ruhe bewahren, sofort nachpumpen und weiterfahren. Die Schlauchlosreifen hielt dicht! Puh, wir waren froh. Die Gruppe war natürlich weg, aber ein anderes Team fuhr gleich auf uns auf und wir konnten zu Viert die letzten Rennkilometer bis zum Gardasee 'geniessen' mit dem Gedanken, es reicht! Wir kamen als Fünfte Masters nach 78Km und 3h32min auf die Zielgerade.
Rang 4 war nach 8 Renntagen Tatsache, ich hätte uns das echt nicht zugetraut! Top10 war klar, dass wir das erreichen müssten, Top5 eventuell mal in einer Etappe mit einem grossen Exploit. Aber konstant unter die ersten 5 zu fahren und gleich hinter dem Podium am Gardasee anzukommen war dann doch grad sehr sehr überraschend - und zugleich wohltuend...!
Im Overall-Klassement wurden wir mit Rang 27. 'belohnt', das schätze Dani noch fast höher ein, als die Kategorienplatzierung. Wie recht er hat. Nur ein 'älterer' Senior Master war schneller als Dani, darauf darf er sehr stolz sein.
Am Gardasee kommentierte Dani:
"So, das wars"!
Mein Kommentar: "Danke Dani, Ich werde die beiden absolvierten Etappenrennen (Cape Epic 2010 und nun die Transalp) mit dir NIE vergessen!"
Freitag, 22. Juli 2011
Etappe 7 - der vorletzte Tag
Der heutige Tag war mit 116 Km und einem sehr langen Aufstieg der längste der diesjährigen Transalp Challenge!
Simon's Rennbericht:
Dani sagte mir erst im Ziel, dass er heute von Beginn weg gelitten hatte und über dem Limit gefahren war. Und dass es das gewesen sei. Ich merkte davon nur wenig, seine Ausdauer hält auch so an, dass er nach vier Rennstunden. Einen 'Angriff' von unseren Verfolgern, dem Sherpa Tensing - Pedalerie Team aus der Ostschweiz - konterten wir am Schlussaufstieg souverän. Sie kamen dann in der letzten Abfahrt noch etwas weg. Wir rollten nach 4h 39.43 als 6. über die Ziellinie und waren zufrieden. Auf die Sherpas haben wir noch ein 7 Minuten Polster für die Schlussetappe. Die bisher vor uns klassierten Österreicher aus dem Stanger Team hatten einige Probleme und waren auch nach einer Stunde nach uns noch nicht klassiert. Somit sind wir auf den vierten Gesamtrang bei den Masters nach vorne gerutscht...!
Bei den Herren waren heute die Bulls mit den Stöckli Jungs vorne weg und unser zaboo team29 klassierte sich unter den Top60 - BRAVO !
Nun gilt es morgen noch 78 Kilometer und 2000 Höhenmeter zu abstrampeln, bis wir uns am Ziel in Riva in die Arme fallen können. Wir werden bereit sein!
Simon's Rennbericht:
Dani sagte mir erst im Ziel, dass er heute von Beginn weg gelitten hatte und über dem Limit gefahren war. Und dass es das gewesen sei. Ich merkte davon nur wenig, seine Ausdauer hält auch so an, dass er nach vier Rennstunden. Einen 'Angriff' von unseren Verfolgern, dem Sherpa Tensing - Pedalerie Team aus der Ostschweiz - konterten wir am Schlussaufstieg souverän. Sie kamen dann in der letzten Abfahrt noch etwas weg. Wir rollten nach 4h 39.43 als 6. über die Ziellinie und waren zufrieden. Auf die Sherpas haben wir noch ein 7 Minuten Polster für die Schlussetappe. Die bisher vor uns klassierten Österreicher aus dem Stanger Team hatten einige Probleme und waren auch nach einer Stunde nach uns noch nicht klassiert. Somit sind wir auf den vierten Gesamtrang bei den Masters nach vorne gerutscht...!
Bei den Herren waren heute die Bulls mit den Stöckli Jungs vorne weg und unser zaboo team29 klassierte sich unter den Top60 - BRAVO !
Nun gilt es morgen noch 78 Kilometer und 2000 Höhenmeter zu abstrampeln, bis wir uns am Ziel in Riva in die Arme fallen können. Wir werden bereit sein!
Donnerstag, 21. Juli 2011
Der Sommer ist zurück - erneuter 5. Rang
Liebe Baumat/zaboo Freunde
Der Sommer ist zurück! Die Sonne lachte uns schon zum Startschuss in Alleghe entgegen. Dani und Simon kamen gut weg, wie gewohnt solid über die ersten Hügel. Die Dolomiten zeigten sich in voller Pracht! Es ist eine sehr imposante Kulisse! Wer noch nie in der Region war, kann sich eine mehrfache Gemmi-Wand in Leukerbad vorstellen. Einfach wunderbar. Ebenso die Trails boten heute einiges!
Rennbericht Simon:
Nach 4h 21, 74 Km und 3100 Hm waren wir in St. Martino di Castrozza angelangt nach einem sehr harten Tag. Der Härteste bisher. Über Dani muss ich heute gar nicht gross berichten. Er war einmal mehr einfach in jeder Situation ready und hängte mich im technischen Downhill gar ab, da ich etwas auf der Brems sass und nichts riskieren wollte. Dani fährt mit dem 29er einfach sauber und sehr sicher runter! Es resultierte der Fünfte Rang und im Gesamtklassement sind wir nun ebenfalls auf Rang 5, drei Minuten hinter den Vierten, klassiert. Wenn wir gut durchkommen, sollten wir mein insgeheim erhofftes Top5 Maters-Ziel auch erreichen, das Niveau ist hoch aber alle werden langsam müde...!
Es hat aber einen faden Beigeschmack, denn wir wären heute eher auf dem Sechsten klassiert, denn dem Team Zellweger Architekten wurden 3 Bikes in der Nacht aus dem Auto geraubt und noch einige weitere Teams hatten Verluste zu klagen, solches passiert leider immer wieder und unsere zaboo 29er sind ab heute nur noch in abgeschlossenen Räumen wo niemand Zutritt hat!
Rolf und Chlöisu hatten ihren super Tag heute! Rang 52. bei den Herren, das kann sich sehen lassen! Herzlichen Gratulation.
Das Wichtigste an so einem Etappenrennen ist die Regeneration und die klappt bei uns sehr gut. Daran haben unsere super Betreuer Barbara (für das Team von Chlöisu und Rolf) und Hansruedi (mein Vater supported Dani und Simon) einen grossen Anteil. Sie haben bis jetzt mindestens gerade soviel Arbeit wie wir geleistet. Wir Biker kommen ins Ziel und geben unsere 29er den Betreuern ab und sie sorgen sich um die Bikes und später um unsere Wäsche. Barbara massiert die beiden zaboo team29 Jungs und Dani/Simon gehen in die offizielle Massage wo sie jeden Tag eine halbe Stunde durchgeknetet werden.
Nun verbleiben noch die längste Etappe, morgen stehen 123 Km auf dem Programm bis nach Trento und dann folgt noch die Zugabe bis nach Riva am Gardasee, wir bleiben dran!
Rennbericht Simon:
Nach 4h 21, 74 Km und 3100 Hm waren wir in St. Martino di Castrozza angelangt nach einem sehr harten Tag. Der Härteste bisher. Über Dani muss ich heute gar nicht gross berichten. Er war einmal mehr einfach in jeder Situation ready und hängte mich im technischen Downhill gar ab, da ich etwas auf der Brems sass und nichts riskieren wollte. Dani fährt mit dem 29er einfach sauber und sehr sicher runter! Es resultierte der Fünfte Rang und im Gesamtklassement sind wir nun ebenfalls auf Rang 5, drei Minuten hinter den Vierten, klassiert. Wenn wir gut durchkommen, sollten wir mein insgeheim erhofftes Top5 Maters-Ziel auch erreichen, das Niveau ist hoch aber alle werden langsam müde...!
Es hat aber einen faden Beigeschmack, denn wir wären heute eher auf dem Sechsten klassiert, denn dem Team Zellweger Architekten wurden 3 Bikes in der Nacht aus dem Auto geraubt und noch einige weitere Teams hatten Verluste zu klagen, solches passiert leider immer wieder und unsere zaboo 29er sind ab heute nur noch in abgeschlossenen Räumen wo niemand Zutritt hat!
Rolf und Chlöisu hatten ihren super Tag heute! Rang 52. bei den Herren, das kann sich sehen lassen! Herzlichen Gratulation.
Das Wichtigste an so einem Etappenrennen ist die Regeneration und die klappt bei uns sehr gut. Daran haben unsere super Betreuer Barbara (für das Team von Chlöisu und Rolf) und Hansruedi (mein Vater supported Dani und Simon) einen grossen Anteil. Sie haben bis jetzt mindestens gerade soviel Arbeit wie wir geleistet. Wir Biker kommen ins Ziel und geben unsere 29er den Betreuern ab und sie sorgen sich um die Bikes und später um unsere Wäsche. Barbara massiert die beiden zaboo team29 Jungs und Dani/Simon gehen in die offizielle Massage wo sie jeden Tag eine halbe Stunde durchgeknetet werden.
Nun verbleiben noch die längste Etappe, morgen stehen 123 Km auf dem Programm bis nach Trento und dann folgt noch die Zugabe bis nach Riva am Gardasee, wir bleiben dran!
Mittwoch, 20. Juli 2011
Der Wintertag - Etappe 5
Liebe Baumat und zaboo Freunde
Die heutige Etappe in St. Vigil begann erneut mit Regen, das Wetter macht die Transalp wirklich zur Challenge!
Wir hofften gar kurzzeitig, dass die Etappe abgesagt wird aufgrund der misslichen Verhältnisse und des auf den Bergen liegenden Schnees. Dafür konnten wir ziemlich sicher sein, dass der Hauptaufstieg auf 2400 Meter gestrichen wird, denn schon auf 2100 Metern lag genug davon...! Das Ziel war in der Nähe von Alleghe inmitten der mächtigen Dolomiten.
Rennbericht von Simon:
Dani ging los wie die Feuerwehr, hielt sich bis Km 15 direkt hinter der Spitze, ich musste leiden, dass ich dranbleiben konnte. Der gut 900 Höhenmeter lange Aufstieg wurde immer steiler und zwang einige Rider gar vom Rad zu steigen. Auf dem Pass waren wir wiederum sehr weit vorne. Ich fand dann endlich den 'schnellen' Rhythmus und konnte in den 5ten Gang schalten, ein Sechster hatte ich bisher nur gestern.
Während dem Rennen wurde entschieden, dass es gekürzt würde und das Ziel bei der zweiten Verpflegung nach 48 Km ist. Als Fahrer erfuhren wir das erst nach der ersten Verpflegung, wurden aber vor dem Start informiert, dass es so sein könnte. Ich ging davon aus... Dani war heute enorm stark am Berg und schloss auf der Fläche jedes Loch wenn es eines zuzufahren gab.
Nach 2:33h waren wir dann erneut als Fünfte im Ziel! Dies nur 3 Minuten hinter dem Podest. Es wird mir langsam unheimlich. Im Gesamtklassement sind wir gerade noch 30 Sekunden hinter den Vierten klassiert. Es kann noch viel passieren und wir sind jetzt darauf aus, solid durchzukommen!
Chlöisu und Rolf kamen ebenfalls zügig über den Berg und waren ebenfalls sehr dankbar, dass das Rennen gekürzt wurde. Sie hatten ihren besten Tag bisher, Rang 64, die Jungs werden immer schneller!
Wir sind gespannt auf den sechsten Tag!
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